Intimität — Queere Kunst der Gegenwart
Intimität — Queere Kunst der Gegenwart
8.11.2025 — 12.4.2026
Die Stirn an der Schulter des anderen ruhen lassen, sich ohne Worte verstehen oder noch Jahre später über einen gemeinsamen Witz lachen. Intimität zeigt sich nicht nur in der Zärtlichkeit zwischen Liebenden, sondern auch in freundschaftlichen Beziehungen, in Gesten des Vertrauens und gemeinsam verbrachten Momenten. Sie wird hier nicht allein körperlich verstanden, sondern als soziales Geflecht von persönlicher, gesellschaftlicher und politischer Dimension. Intimität bedeutet Nähe, Verbundenheit und das Gefühl, gesehen und akzeptiert zu werden.
Die Ausstellung präsentiert vielschichtige Perspektiven auf zwischenmenschliche Beziehungen jenseits heteronormativer Vorstellungen. Gezeigt werden Werke, die Identität, Zugehörigkeit und die eigene Verletzlichkeit thematisieren. Die Kunstschaffenden reflektieren persönliche Erfahrungen und Alltagssituationen, oft mit autobiografischem Bezug. Der befreite Blick ins scheinbar Private bricht mit tradierten Vorstellungen und macht queere Lebensrealitäten sichtbar. Diese Sichtbarkeit ist essenziell für eine offene, vielfältige Gesellschaft. Es handelt sich um die erste Ausstellung im Zollernalbkreis, die sich der queeren Gegenwartskunst widmet.
Mit Werken von Dylan Hurwitz, Doron Langberg, Navot Miller, Lukas Moll, Hannah Römer, Tanja Selzer und Logan T. Sibrel.