Brahms-Tage / Wien, mein Wien!
Das letzte Konzert des Festivals ist eine Hommage an Brahms’ Wahlheimat Wien. Da darf Johann Strauß nicht fehlen, unter dessen Donau-Motiv Brahms schrieb ‚Leider nicht von mir‘.
Der in Ebingen geborene Pianist und Dirigent Michael Wendeberg hat in den letzten Jahren bei seinen Klavierabenden im Lautlinger Schloss je die Hälfte seiner Programme auf kleinen, leicht portablen Tafelklavieren aus der dortigen Sammlung Jehle gespielt und damit das Publikum begeistert. Es handelt sich um eine der wichtigsten Sammlungen von konzertfähigen historischen Tasteninstrumenten in Deutschland. Um ein zentrales Instrument der Sammlung, einen wundervollen Bechstein-Konzertflügel von 1860, prädestiniert für Brahms und verwandtes Repertoire, dem Publikum vorzustellen zu können, hat Wendeberg dieses Festival initiiert. An drei Tagen finden sechs Konzerte statt, die von Brahms ausgehend unterschiedliche musikalische Wege erkunden. Seine Kammermusikpartner bei diesem Unternehmen - die französische Violinistin Sarah Jégou-Sageman, der irische Cellist Killian White, die israelische Mezzosopranistin Hagar Sharvit und der italienische Pianist Giuseppe Guarrera, allesamt internationale Musikpreisträger - sind genauso wie er auf den Konzertbühnen der Welt zu Hause und versprechen ein vielfarbiges, hochkarätiges Konzertwochenende.
Musik von Johann Strauß, Alexander von Zemlinsky, Johannes Brahms und Fritz Kreisler.