Auf dem Heersberg. Blick auf die Schalksburg. Traufgang Felsenmeersteig.

Wacholderheide und Schäferei

Naturschatz Wacholderheide und ihre wolligen Landschaftspfleger

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Die würzig duftenden Wacholderheiden der Schwäbischen Alb gehören zu den ältesten durchgehend existierenden Kulturlandschaften der Menschheit. Für viele Tier- und Pflanzenarten sind sie ein Paradies – und zugleich eines der artenreichsten Ökosysteme Europas - Silberdistel, Enzian und Zauneidechse lassen grüßen.

Doch ohne Schafe, unsere vierbeinigen Rasenmäher, sähen die Wacholderheiden ganz anders aus, sie würden im Nu zuwachsen. Erst die regelmäßige Beweidung hat über Jahrhunderte die malerischen Wacholderheiden geschaffen. Die wolligen Landschaftspfleger erfreuen sich hier an Gräsern und jungen Trieben. Nur den Wacholder verschmähen sie - schmeckt nicht und ist zu stachelig.

In Albstadt wird den wolligen Gesellen sogar ein eigenes Fest gewidmet - Das Schäferfest! Immer im September, mit buntem Programm, Kunsthandwerkermarkt, regionalen Produkten, kulinarischen Leckereien und natürlich den Hauptdarstellern - Schafe, Schafe, Schafe.

Hinweis in eigener Sache: Wenn Sie rund um Albstadt unterwegs sind treffen Sie immer wieder auf Wanderschäfer, die mit ihren Schafherden, Hütehunden und Eseln über die sonnigen Albweiden ziehen. Dank ihrer Arbeit und ihrer gefräsigen Mitwanderer, ist die Existenz der Wacholderheiden noch gesichert. 

Sie möchten helfen und etwas für den Erhalt der Wacholderheiden tun? Das ist recht einfach! Unterstützen Sie unsere Schäfer direkt und aktiv, indem Sie regionale Schafprodukte kaufen!

Schafherde auf der Kälberwiese, Traufgang Ochsenbergtour
Typische Wacholderheiden auf dem Traufgang Ochsenbergtour
Schafe auf dem Ochsenberg in Albstadt